Der Konvertit – Ein Gedicht

Einst war ich elend, suchend
Mein Leben gar verfluchend
Weil mich kein Ziel ans Leben band
An mir kein Weib Gefallen fand

Mein Eigenhass wuchs unentwegt
Und fast hätt‘ ich mich selbst erlegt
Wenn nicht vor mir erschienen wär
Ein Ausweg ganz von ungefähr

Mein Zweifeln schlug nun um in Wut
Auf die verdammte Teufelsbrut
Die lacht und liebt und diskutiert
Und sich das Barthaar abrasiert

Ich konvertierte zum Islam
Weil ich mit Hass dort gut ankam
Jetzt wurd’ mir klar, wem ich Feind bin
Dem Christen, Juden, Nichtmuslim

Nach finstertrübem Lebensfrust
Entbrannte in mir neue Lust
Am Frauen-Schlagen und am Sengen
Am Meucheln und am Busse-Sprengen

Ich wüte fortan den  Dschihad
Bis Allah die Kontrolle hat
Bis alle Welt so wüst und leer
Wie mein inn‘res Seelenmeer

13 Antworten zu Der Konvertit – Ein Gedicht

  1. Ihr seit mir vielleicht eine feige Bande. Es ist einfacher mit dem Strom von Rassisten zu schwimmen, als für die Gerechtigkeit gegen sie einzustehen. Wisst, dass wenn Ihr Euch nun gut fühlt, das nur davon zeugt, wie ängstlich Ihr Euch fühlt vor dem bärtigen Muslim. Wenn er Euch solch eine Angst beschert, so steht doch zumindest dazu, anstatt namenlose Gedichtlein online aufzuschalten.

  2. campusblogzuerich

    “Diese verfluchten Rassisten, die gegen die Scharia sind!”
    Solche unterirdischen Statements wie deine führen dazu, dass der Begriff des Rassismus mittlerweile völlig sinnentleert ist. Nach deinem Verständnis wäre die gesamt Europäische Aufklärung eine rassistische Verschwörung gewesen. Eine solche Haltung ist vormodern. Es ist jedoch geradezu eine Pflicht, gegenüber religiösen Strömungen dieselbe Kritik anzuwenden wie gegenüber politischen.

  3. Also da haben wir es, ist also doch Angst im Raum. Aber darüber muss man nur sprechen, nicht frustrierten Hassgefühlen freien Lauf lassen, das ist nicht die Lösung. Ich empfehle Euch, lest Olivier Roy und was er über Euren vergötternden Christenaufklärer Luther schreibt. Dass er ein bekennender Rassist und Antisemit war zum Beispiel, ist anerkannter Fakt und wird von ihm ausgeführt. Ist dies ein zu folgendes Beispiel, ein Idol? Wovon sprechen wir hier? Davon, dass man in einer geordneten Gesellschaft mit Rechten für Alle leben will, oder in einer, in der sich jeder straflos gegen eine Minderheit richten kann? Es ist momentan en vogue, den Islam für alles Üble in der Welt verantwortlich zu machen. Niemand traut sich jedoch, beispielsweise den “Gott” der Nichtreligiösen, nämlich den materiellen “Gott” anzusprechen. Denjenigen, an den die Mehrheit der Islamkritiker hier glaubt und der sich im Moment in einer Sinnkrise befindet.

  4. Erstens, lustiges Gedicht. Zweitens, es ist schon lange bekannt, dass Muslime keinen Spass verstehen. Drittens, was hat Campusblog mit Luther zu tun??

  5. Das Problem ist, dass von Moderne gesprochen wird, man jedoch einfach alles Andersartige meint, in casu die Muslime. Es war und ist nie die Rede gewesen von Scharia in der Schweiz, trotzdem kommt das Thema immer wieder auf den Tisch, weil es einfach bequem ist, selber keine Position beziehen zu müssen aber einen gut erkennbaren Gegner zu haben. So kann man – wie Herr Freysinger mit seinen “Kinderbüchern” – als Chamäleon jemanden angreifen, der zu seinen Ideen steht.
    Sind denn die “modern” institutionalisierte Folter und Vergewaltigung wie in Abu Ghraib, sexuelle Missbräuche der “aufgeklärten” Kirche und moderne Bombardierungen mit perversen Begleitscherzen (NZZ berichtete gestern) besser als die Scharia?
    Wenn ich mich nicht irre, fanden der 1. und der 2. Weltkrieg lange nach der “Reformation” statt. Zu welch noblen Szenarien dies führte – man staune, Muslime waren nicht federführend sondern sogar helfend tätig – ist heute allen klar.
    Ich sehe keinen moralische Legimität der hier schreibenden Personen, sich über andere Ideologien lustig zu machen, solange man sich im eigenen Kopf noch nicht klar ist.
    Einige Beweise, die durchaus auch die Schweiz betreffen, sind das Rauschtrinken, generell der Drogenmissbrauch, die Selbstmordrate, die Depressionen, die Lohnskandale bei grossen Firmen und der Neid darüber, die sexuellen Vorlieben einer nicht unbeachtlichen Minderheit, die Jugendgewalt und der versteckte Hass auf “minderwertige” Personen aus anderen Kulturräumen.
    Übrigens, wie man hier klar sieht, verstehen auch moderne Demokraten keinen Spass :-)

  6. Das Problem bei dieser Diskussion ist ein all zu bekanntes: Man kategorisiert. Die Moslems, die modernen Demokraten, etc.
    Sicherlich gibt es radikale Moslems. Aber ebenso gibt es radikale Christen, radikale Rassisten (was an sich eigentlich schon eine Doppelnennung ist!), radikale Demokraten, usw.
    Man muss aber auch zugeben, dass es durchaus integrationsfähige und -willige Moslems gibt und Demokraten, die bereit sind, Moslems zu respektieren.

    Auch das Gedicht ist recht plakativ und liegt sicherlich im Rahmen des Möglichen. Jedoch darf man nicht Hass mit dem Islam gleich setzen (s.o.)! Man muss nicht zum Islam konvertieren, um Hass auszuleben (oder konvertierte der Attentäter von Winnenden zum Islam vor dem Massaker?) und man muss nicht aus Hass zum Islam konvertieren.

  7. Das Gedicht ist gut, darf ich dir das klauen?

    vlg I.E.

  8. Pingback: Der Konvertit – Ein Gedicht « Indexexpurgatorius's Blog

  9. lustig, lustig. da soll also ein gedicht, dass mit “der konvertit” betitelt ist, als beleg hinhalten für den rassismus der (übrigens natürlich auch nicht homogenen) gruppe der kritiker des islams. normalerweise könnte man das unkommentiert lassen, zeugt es doch nur von dem absoluten beduetungsverlust des begriffes rassismus innerhalb mancher … wie sagt man … diskurse. aber seis drum: konversion ermöglicht es menschen, die vorher nicht religionsaffin waren, oder einer anderen religion angehörten, zur betreffenden glaubensgemeinschaft überzutreten. d.h. die glaubensgemeinschaft definiert sich schonmal nicht ‘rassisch’. wer einen konvertiten kritisiert, erkennt das an, kritisiert wird folglich die möglichkeit, sich freien stückes für die reaktion zu entscheiden (und als das christentum noch erklärter feind der linken war wäre jeder diesen schritt mitgegangen). es braucht schon eine recht essentialistische vorstellung vom islam, und von ‘kulturellen identitäten’ im allgemeinen, um hier rassismus zu konstruieren.

  10. Man muss euch wirklich für euren Mut bewundern.
    Anonym im Internet, ohne Angaben von Namen, den Islam und die Muslime zu attackieren und gegen sie Hass zu schüren.
    Denn für etwas anderes, z.B. eure plakative Art *”Berichte” zu schreiben oder eure schlechte Dichtkunst, kann man euch nicht bewundern.
    *Berichte steht in Gänsefüsschen, weil das Wort sonst mit Realität und Neutralität assoziiert wird.

    Was ich dem Text entnehmen kann ist, dass Islam eine gewalttätige Religion ist, die Frauen, menschliches Leben, alles Fremde missachtet und deren Angehörige Aussenseiter sind, die mit dem Islam Annerkennung finden.

    Unglaublich finde ich, dass solche Leute wie ihr es seid. Universitäten besuchen. Da mache ich mir Sorgen um die Zukunft der Schweiz, wenn das also die “geistige Elite” sein soll.

    Nachfolgend ein kleiner Deutschkurs. Migros Klubschul-Niveau C2

    Doppelmoral: Doppelmoral bezeichnet ein Verhalten, das „mit zweierlei Mass“ misst und Werturteile, die für eine Person oder Personengruppe getroffen werden, hinsichtlich eigener Bedürfnisse nicht gleichermassen anwendet. Dieser Vorgang muss dem Handelnden auch nicht zwingend bewusst sein.
    Beispiel: Ihr verurteilt den Islam als rassistisch, im gleichen Atemzug werden pauschal alle Muslime beleidigt.

    Kritik: Kritik bezeichnet „die Kunst der Beurteilung, des Auseinanderhaltens von Fakten, der Infragestellung“ in Bezug auf eine Person oder einen Sachverhalt.
    Man beachte: Fakten
    Achtung: NICHT ZU VERWECHSELN MIT BELEIDIGUNG

    Beleidigung: Die Beleidigung ist die Kundgabe der Miss- oder Nichtachtung einer anderen Person. Beleidigungen sind Äusserungen, die das verfassungsmässige Grundrecht auf Meinungsfreiheit nicht mehr gewährleistet.

    Einerseits fühle ich Zorn über die Beleidigungen, die ich als Muslim im obigen “Gedicht” erfahre.
    Zum anderen bin ich amüsiert. Amüsiert aus dem Grund wie lächerlich ihr euch macht.
    Das Gedicht zeugt von eurem unbändigen Hass auf den Islam, von eurer Durchtriebenheit euren Hass im Mantel der Meinungsfreiheit zu verkaufen und von eurer unglaublichen Arroganz.

    Cat Stevens
    Malcom X
    Muhammad Ali
    Aminah Assilmi
    David Chappelle
    Olivia Newton John
    Kristiane Backer
    Masha Alalykina
    Yvonne Ridley

    Sind nur wenige Namen, die mit eurem Prototyp Konvertiten wohl unvereinbar sind.
    Menschen welche in der Öffentlichkeit stehen, alles Geld der Welt haben konvertieren zum Islam. Auch viele Frauen, wenn nicht sogar mehr.

    Gebt bei youtube ein “conversion to islam story” oder ähnliches. Dann werdet ihr auch die Gründe erfahren.

    Zum Schluss bleibt zu sagen, ich finde eure Seite nicht gut. Sie ist beleidigend, diffamierend, hassschürend und desinformativ.

    Ich freue mich über jedes sachliche Feedback.

    Ich wünsche euch gute Besserung!

    Hasan Fetov

  11. Lieber Hasan

    1. Diesen, unseren Mut kannst du deinen eifrigen Glaubensgenossen zuschreiben, für die du offenbar kein kritisches Wort übrighast. Die ständigen Gewaltdrohungen von Seiten beleidigter Muslime zwingen zu Vorsichtsmassnahmen. Dies wirst auch du verstehen.

    2. “Unglaublich finde ich, dass solche Leute wie ihr es seid. Universitäten besuchen. Da mache ich mir Sorgen um die Zukunft der Schweiz, wenn das also die „geistige Elite“ sein soll.”
    Ich weiss, dass gewissen Leuten die Meinungsvielfalt, gerade an Universitäten, sehr unangenehm ist. Leider haben wir hier noch nicht die paradiesischen Zustände von Kairo oder Teheran.

    3. “Das Gedicht zeugt von eurem unbändigen Hass auf den Islam, von eurer Durchtriebenheit euren Hass im Mantel der Meinungsfreiheit zu verkaufen und von eurer unglaublichen Arroganz.”
    Ist das die Kunst der Kritik, von der du oben sprichst?

    4. Immer wieder erstaunlich, wie eifrige Muslime sich an Konvertiten geradezu erregen. Auf Youtube findet man bereits Videos von 11-Jährigen, die auf offener Strasse von muslimischen Fanatikern bekehrt werden. Glaubst du wirklich, die Tatsache, dass eine MTV-Moderatorin oder ein verwirrter Boxer zum Islam konvertiert, beweise irgendetwas? Ist Cat Stevens, der die Mord-Fatwa gegen Salman Rushdie unterstützte, nicht genau der Prototyp des obigen Gedichts?

    5. “Ich freue mich über jedes sachliche Feedback. Ich wünsche euch gute Besserung!”
    Wer so schreibt, verdient eigentlich kein sachliches Feedback.

  12. Zu deinen Punkten:

    1. Wenn du bedroht wirst, könnte der Punkt der sein, dass dein Blog nicht, wie du dir wünscht als kritisch, sondern eher als beleidigend empfunden wird.
    Du solltest in Betracht ziehen, ein Kurs in “Stilsicher Schreiben” zu absolvieren um dieses Manko zu beseitigen.
    Das Einzige was ich bei meinen Glaubensgenossen kritisieren kann ist, dass sie den Islam zu wenig oder falsch praktizieren.
    In Deutschland, Mönchengladbach, wurde kürzlich eine Moschee geschlossen. Es wurden auch ein paar Interviews mit Muslimen geführt. Zitat daraus: “[...] Wir werden immer mehr von den Leuten angepöbelt und beleidigt. Die haben Glück, dass ich den Islam heute richtig praktiziere, früher hätte ich denen eins auf die Schnauze gegeben. [...]”
    Fazit: Wer den Islam falsch/nicht genug praktiziert neigt dazu, seinen Zorn nicht beherrschen zu können.
    Ein Aussprache des Propheten s.a.s. (Hadith), sagt aus (ungefähr): “Nicht derjenige ist der Stärkste von euch der am stärksten im Ringkampf ist, sondern der, der seinen Zorn am besten beherrscht.”

    2. Meinungsvielfalt kann eine Gesellschaft nur bereichern. Hass aber, zerstört sie.
    Immer wieder interessant, wie Muslime pauschal in Verantwortung genommen werden, für Geschehnisse in sogenannten “islamsichen” Lädern in denen Tyrannen herrschen.

    3. Nein, das Geschriebene ist wortwörtlich zu nehmen.

    4. Ich glaube die Tatsache, dass sich so viele Frauen freiwillig für den Islam und zum Hijab (~Kopftuch) entscheiden, “beweist irgendetwas”. Wenn sie doch geschlagen, misshandelt und unterdrückt werden. Wieso sollten sie dann das tun?
    Ausserdem beweisen die Konvertiten, das Islam nicht von „Aussenseitern“ präferiert wird. Menschen, weltbekannte Stars kommen zum Islam um Seelenfrieden zu finden. Vielleicht würde es dir auch gut tun mal den Koran zu lesen. Deinen Beiträgen nach bist du innerlich zerfressen von deinem Hass bzw. deiner Ohnmacht etwas gegen die Muslime zu tun.

    5. “Wer so schreibt [...]”
    Du versuchst also deinem Blog ein gewisses Niveau zuzuschreiben? Interessant.

    Interessant ist auch wie Menschen sich anmassen, erdreisten den Islam zu kritisieren OHNE vorher den Koran zu lesen, OHNE vorher mit praktizierenden Muslimen bzw. islamischen Gelehrten zu reden.
    Wenn jemand sich ein Bild vom Christentum machen möchte, geht er wohl kaum in die Disco und sucht sich eine knapp bekleidete junge Dame mit einem Kreuz um den Hals und misst das Christentum an ihr.
    Man liest die Bibel, geht zum Pfarrer und stellt ihm fragen und danach ist man gescheiter.
    Oder wie siehst du das?

    Leider vermisse ich ein Statement deinerseits zu meinem Vorwurf der Doppelmoral die in diesem Blog praktiziert wird. Ich schliesse daraus, dass du dir wahrscheinlich selbst im Klaren bist, WAS du schreibst, und WIE.
    Interessant ist auch, wie du die Zahl der Konvertiten UND die Konvertiten schlecht machst. „MTV-Moderatorin“, „verwirrter Boxer“ „Cat Stevens gewaltverherrlichend“…
    Wo bleibt deine Erklärung für die Frauen die sich aus freien Stücken zu Islam entscheiden. Wo bleibt deine Erklärung für die Gründe wieso das passieren kann. Wo doch, deiner Ansicht nach, der Islam Frauen unterdrückt, missachtet usw..

    Wiederum bemerke ich, dass ich meine Zeit verschwende. Deine Ignoranz zeigt dass du ein Weltbild hast.
    Ja nur das.
    Du hast ein Weltbild.
    Anders scheinst du nicht zu besitzen, Verstand, Logik, die 5 Sinne, all dies scheint dir verborgen geblieben.

    Wenn du mir noch die Antworten auf diese Fragen liefern könntest, wäre mir das sehr genehm.
    (Der Satz gefällt dir besser, nicht wahr?)

    Ansonsten sehe ich keinen Grund, meine Zeit auf deinem Blog zu verschwenden.

  13. Pingback: Lied der Toleranz | CAMPUSBLOG

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