Wir wissen nicht, im welchen Paralleluniversum die Damen (und Herren) vom Gleichstellungsbüro leben. Bisher sind sie uns aber nicht sonderlich aufgefallen als Kämpfer für Frauenrechte auch und gerade in der islamischen Parallelgesellschaft. Wie jeder sich selber überzeugen kann, zählt die Fachstelle für Gleichstellung von Frau und Mann des Kantons Zürich dies auch nicht zu ihren Schwerpunkten. Um so einfacher ist es da, für das eigene Versagen Schuldige zu finden in jenen ominösen “rechts-konservativen Kreisen”, die angeblich mit der Gleichstellung “ihre fremdenfeindliche Politk” rechtfertigen und so “wichtige Gleichstellungstellungsanliegen” verdrängen. Es ist eine Sprache voll von Worthülsen und Undefiniertheiten. So erscheinen dann im Weltbild dieser korrekten Mannen und Damen nicht diejenigen, die Frauen konkret unterdrücken, als Verdränger von Gleichstellungsanliegen, sondern jene, die damit Politik betreiben. Eine absurde Verdrehung! Und auch eine gefährliche, denn solange solche Gleichstellungsfunktionäre den Zusammenhang zwischen Frauenunterdrückung und Islam wacker ignorieren und ihn sogar als Fremdenfeindlichkeit kriminalisieren möchten, werden sie das Schicksal muslimischer Frauen nicht verbessern können.
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